SINCE 2019 · PDF/UA-2ANGULAR 2 → 21
Full-Stack-Entwicklung · Österreich · Waldviertel

Feinarbeit.
Sonst nichts.

Ich baue Software wie ich ein Regal aufhänge:mit der richtigen Antwort, nicht mit der ersten, die hält.

0,2203×L

Bevor ich ein Brett aufhänge, schaue ich mir die Bessel-Punkte an — die zwei Stellen, an denen die Durchbiegung am geringsten ist. Nicht weil es nötig wäre. Weil die richtige Antwort einfach interessanter ist als eine Vermutung. Genauso gehe ich an Code heran: keine halbfertigen Features, keine Abkürzungen, um schneller zum nächsten Punkt zu kommen.

Seit 1990 sitze ich außerdem still und beobachte, was eigentlich im Hinterstübchen abläuft, und werde dann aktiv — dazu mehr auf imleosein.at. Gleiche Aufmerksamkeit, anderer Raum.

Für wen

Sinnbild zum Text: gleichmäßiges Ziegeldach mit einem einzelnen zersprungenen Ziegel — nicht der einzelne Ziegel zählt, sondern das verlässliche Dach als Ganzes
Die Arbeits­teilung

Die Arbeit ist verteilt. Deinen Wunsch, dein Anliegen vertrittst du. Die Lösung übernehme ich — wie man es löst, woran es liegt. Den Rest arbeiten wir gemeinsam aus.

Das Miss­verständnis

Am Dach ist das selbstverständlich: Niemand fragt den Dachdecker, was der einzelne Ziegel kostet. Bei Software fragen es viele — und das ist meistens der Anfang vom Missverständnis. Welches Rot die Ziegel haben, klären wir vorher; was am Ende zählt, ist ein Dach, auf das Verlass ist.

Die Größen­ordnung

Ein Einfamilienhaus decke ich allein. Für eine ganze Fabrikhalle passe ich immer noch — aber für eine mittelgroße Halle nehme ich mir heute die KI als Gehilfen aufs Dach. Nicht jede Halle — aber deutlich größer als früher alleine möglich war.

Was zählt

Am Ende überzeugt dich das Ergebnis, nicht der einzelne Handgriff. Wer danebensteht und jeden einzelnen Handgriff nachrechnet, ob er sich gelohnt hat, wird mit mir nicht glücklich — und ich mit ihm auch nicht.

Was ich brauche

Eines brauche ich von dir: eine Vorstellung vom Dach, das werden soll — nicht bis zum letzten Ziegel, aber die Form, die Neigung, ob eine Schüssel drauf muss. Beim Neubau, wie das Dach aussehen und was es können soll; beim Schaden, wo es tropft. Aus der gemeinsamen Abstimmung wird dann ein Dach, unter dem du gern wohnst.

Angebot

Fest umrissen
01

Was ich baue

Kundenwebsites, interne Tools, barrierefreie PDF-Generierung (PDF/UA-2) aus bestehenden Dokumenten-Workflows. Mein Kerngeschäft ist Angular im Frontend und Java im Backend — kein Drag-and-Drop-Baukasten. Headless WordPress mit Angular-Frontend betrachte ich trotzdem als vollwertige Lösung, nicht als Kompromiss; diese Webseite ist genau so gebaut.

Zeitlich bemessen
02

Vertretung

Am liebsten in Blöcken — ein, zwei Wochen bis hin zu 2–3 Monaten. Einarbeitung braucht Zeit, das lohnt sich erst am Stück.

03

Beratung & Review

Auch mal tageweise, für Architektur oder Code: ein zweiter Blick sieht, was der erste übersieht.

04

Team-Unterstützung

Zeitweise Verstärkung für ein bestehendes Team — so lange es gebraucht wird.

05

Technischer Koordinator

Zwei Seiten derselben Rolle: an der Schnittstelle die richtigen Fragen stellen, in der Agenda den Überblick behalten.

Unsicher, welches Format passt?

Ein Projekt braucht jemanden, der es eine Weile weiterführt Vertretung
Reicht ein zweiter Blick Beratung & Review
Fehlt kurzfristig jemand im Team Team-Unterstützung
Zwischen Fachseite und Umsetzung fehlt die Übersetzung Technischer Koordinator

Passt nichts davon genau — dann reden wir einfach.

Wie sich das ausgeht

Wie sich das finanziell ausgeht, klären wir im ersten Gespräch — ehrlich, nicht nach Stundenzettel.

Was am Ende dabei herauskommt, zeigen die Projekte.

Projekte

01
2018 - 2025 Teamprojekt

COI-CMS

Rund 200 Angular-Komponenten und die komplette Umsetzung des Kunden-Workflows von Bearbeitung bis Freigabe — von mir. Damit dokumentiert das BFA die Menschenrechtslage in 50 bis 80 Staaten.

Dokumentenmanagementsystem - DMS
AngularZustandsautomatSignalStore
Mehr erfahren
02
seit 2019 PraxisWissen

Texera

PDFs, ganz nach deinen Wünschen gestaltet, auf Wunsch barrierefrei gem. PDF/⁠UA-2 — aus HTML, Markdown oder direkt aus deiner Anwendung.

JAVA · LUATEX · PDF/UA-2
JavaLuaTeXPDF/UA
Mehr erfahren
03
seit 2026 DIY

Smart Home

Smart Home für mein Home — einfacher gesagt als getan. Warmwasser, Bewässerung, mit ein paar Umwegen dazwischen.

openHABRaspberry PiShelly
Mehr erfahren
04
seit 2026 Eigenes Projekt GitHub

Querchecker

Willhaben mit KI-Funktionen erweitert — geht aber auch ganz ohne.

SIGNALSTORE · SSE · CONTAINER QUERIES
Angular 21Material v3Spring Boot
Mehr erfahren
05
seit 2019 Beispiel

Umweg über WordPress

Gestylt in WordPress — mit Aufwand, der einem eigenen Frontend in nichts nachstand. Auf der Suche nach einer Alternative was Neues geplant — für Freunde: gelandet bei mir selbst.

Angular SSRHeadless WPNetlify CI/CD
Mehr erfahren

Wie ich arbeite

Ich sitze im Waldviertel, arbeite meistens remote. Vor-Ort-Termine im Umkreis von etwa 30–40 km um Zwettl sind kurzfristig und unkompliziert machbar. Fahrtspesen kommen so oder so dazu, und weitere Strecken sind nach Absprache gerne möglich.

Ich bin ein einziger Mensch; keine Agentur, kein Team im Hintergrund, kein Projektmanager, der zwischen uns steht. Wenn du mit mir sprichst, sprichst du mit der Person, die den Code schreibt.

Ich habe eigene Ideen und setze sie um — aber meine Ideen sind nicht automatisch deine.

Wenn du eine konkrete Idee mitbringst, evaluiere ich sie gerne mit dir: was machbar ist, was es braucht, wo die Fallstricke liegen. Und dann setze ich die Idee um. Das gilt auch für Dinge, die ich selbst noch nicht gebaut habe — einen Webshop zum Beispiel kann ich mir gut vorstellen.

Der erste Wurf ist ein MVP — Minimum Viable Product. Bei mir heißt das: die kleinste Version, die schon richtig ist, nicht die schnellste, die gerade noch läuft.

Am Qualitätsanspruch wird nicht gerüttelt. Am Umfang schon.

Ich liefere, übergebe, bin fertig. Eine kurze Gewährleistung ist eingepreist. Brauchst du mich danach noch — laufende Betreuung, Weiterentwicklung — sag es, das besprechen und bezahlen wir separat. Ohne Absprache übernehme ich keine offene Verantwortung auf unbestimmte Zeit.

Was nicht passt: Scrum-Zeremonien draufsetzen. Und Vor-Ort-Pflicht über ein paar Wochen hinaus.

Über mich

Mit Angular arbeite ich seit Version 2 — Module wurden zu Standalone Components, Signals kamen dazu, jetzt Angular Material v3 als überarbeitetes Designsystem. Verfolgt und evaluiert hab ich jede dieser Änderungen. Blind übernommen hab ich keine.

Das ist keine Redensart. Neun Jahre war ich angestellter Entwickler bei einem kleinen Dienstleister, drei bis fünf Leute. Ab 2016 ging fast alles in ECOI, die öffentliche Datenbank für Herkunftsländer-Informationen. Ende 2017 kam das Projekt dazu, das die restlichen Jahre bestimmt hat: COI-CMS für die Österreichische Staatendokumentation, die Stelle, die Länderinformationen für Asylverfahren sammelt. Am Anfang stand die Frage, wer Backend, wer Frontend macht. Ich habe bei beidem mitgemischt — beim Frontend habe ich mich niedergelassen, der Gestaltungsspielraum bei Layout und UI-Design war zu verlockend. Das System läuft dort heute noch, in Version 17, ohne mich. Dort ist auch Texera entstanden.

Angular Material kenne ich nicht nur zum Verwenden, sondern zum Gestalten: Farbsysteme, Komponentenstruktur, State Machines — entworfen, bevor die erste Zeile Code steht. Nicht „ich setze Designs um”. Ich treffe die Design-Entscheidungen.

Wer neun Jahre an einem System bleibt, lernt, was eine Historie wert ist. Jeder Bug, jedes Issue in ein Tracking-Tool — erst Bugzilla, später Mantis. Wer was wann warum entschieden hat, muss nachlesbar sein; wird es im Nachhinein überschrieben, ist es wertlos. Im Code dasselbe: keine Prosa über das Innere einer Routine, sondern ein Name, der den Inhalt benennt, und ein Kommentar dort, wo es knifflig wird. Was so festgehalten ist, verstehe ich in sechs Monaten wieder, ohne es mir neu herzuleiten. Was aus einer Schnittstelle zurückkam, habe ich mir angesehen, auch wenn der Code nicht meiner war — nach dem Motto: Passt das zusammen? Fehlt da was?

Linux-first, openSUSE Tumbleweed: als Vorgabe in die Hand gedrückt, aus Überzeugung nicht mehr aus der Hand gelegt. Werkzeuge wechsle ich, wenn sie nicht mehr passen — nicht, weil ein neues gerade im Trend liegt. Skeptisch war ich anfangs schon, der KI gegenüber, was die versprochenen Wunder angeht — skeptisch genug, um die Sache selbst zu prüfen, statt den Versprechungen zu glauben. Claude Code gehört seitdem täglich dazu. Die Architektur steht trotzdem zuerst.

Kontakt

Mit meinem längsten Auftraggeber habe ich selten direkt gesprochen — die Abläufe waren geregelt und verlässlich, direkter Austausch war darin nicht vorgesehen. Jetzt spreche ich mit dir. Das musste ich mir erst wieder angewöhnen.

Schreib mir, wenn dein Projekt zu dem passt, was oben steht.

Antwort gibt’s innerhalb von 2–3 Werktagen, im Urlaub etwas länger. Im ersten Schritt klären wir, was du brauchst und was der finanzielle Rahmen ist — per Mail, telefonisch, oder per Zoom/Jitsi, wie’s dir lieber ist. Die erste Klärung, bis zu einer Stunde, ist gratis, aber nicht umsonst: Danach sag ich dir ehrlich, ob sich’s zeitlich ausgeht.

kontakt@feinarbeit.atAntwort meist innerhalb von 2-3 Werktagen