Smart Home
Mein Haus bekommt sein Warmwasser elektrisch nachgeheizt, wenn die PV-Anlage mehr liefert, als gerade gebraucht wird. Ein 3-kW-Heizstab am Shelly-Pro-1-Relais, gesteuert über openHAB auf einem Raspberry Pi, Schwellwerte über die Oberfläche einstellbar. Die Steuerlogik läuft als Zustandsmaschine mit sieben benannten Phasen — von BEREIT über ANLAUF und HEIZT bis BOILER_HEISS, wo bis Mitternacht pausiert wird. Kein Gewirr aus if/else, sondern nachvollziehbare Zustände.
Funktional ist das ein Fronius Ohmpilot zum Zehntel des Preises. Stufenlose Regelung war mir die Differenz nicht wert — meine Lösung schaltet weniger fein granular, einfach ein oder aus. Der Puffer merkt den Unterschied nicht.
Dazu eine Bewässerungsautomatik fürs Gewächshaus, von Grund auf selbst gebaut: Pumpe, Magnetventil, 45-Minuten-Zyklus im Sonnenfenster, Watchdog, Failsafe.
Smart Home klingt großartig — und braucht einen langen Atem, bis es rund läuft. Nicht jeder Fehler zeigt sich sofort als das, was er ist, und ob eine Einstellung taugt, sieht man oft erst nach einer Woche Beobachten und Nachjustieren.
Ein Blick auf die Oberfläche, die daraus geworden ist:


